ASB Ortsverband Lohfelden-Soehre  
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Vorstellung
 

WIR SIND DER ORTSVERBAND LOHFELDEN - SÖHRE  -  Unsere Chronik

Bereits seit 1923 waren in den Lohfeldenern Ortsteilen Crumbach, Ochshausen und Vollmarshausen sowie in den Söhregemeinden Arbeiter-Samariter für die Bevölkerung tätig. Durch das Wirkungs- und Arbeitsverbot für den ASB während der Nazi-Zeit gab es von 1933 bis 1950 auch keine Aktivitäten im Raum Lohfelden.

Erst im Dezember 1955 entstand durch Neugründung wieder der ORTSVERBAND LOHFELDEN. In den Jahren 1956 bis 1960 etablierten sich die Samariterinnen und Samariter des Ortsverbandes in hohem Maße; Sanitäts- und Betreuungsdienste durch den ASB waren an der Tagesordnung und das sorgte schnell für hohes Ansehen im Gemeindebereich Lohfelden und im Umland.

 Im April 1961 wurde eine Krankenwagenbesatzung für die Autobahnwache Heiligenrode gestellt; dieser Dienst wurde ab sofort alle vier Wochen angeboten.

 In den darauf folgenden Jahren erarbeitete sich der Ortsverband Lohfelden eine feste Stellung im Bild seiner Heimatgemeinde und der erste Krankentransport mit einem Behelfskrankenwagen fand am 17. September 1965 von Lohfelden nach Marburg statt.

Nachdem 1967 die ehemalige Hausmeisterwohnung der Grundschule Lohfelden dem ASB als Unfallwache zur Verfügung gestellt worden war, wurde 1969 der erste Krankentransportwagen (nach DIN) angeschafft. Möglich war dies durch Zuschüsse der Gemeinde, Spenden und Eigenmittel.

 Am 27. Juni 1969 wurde der Krankenwagen der Bevölkerung vorgestellt; von nun an war die Unfallwache auch rund um die Uhr mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. Ein großer Fortschritt für die Region, zumal die Wache über ein eigenes Telefon und ein Funkgerät verfügte, was zu dieser Zeit noch nicht selbstverständlich war.

1970 folgt die Anerkennung als Einrichtung, bei der 'Ersatzdienst' geleistet werden kann und der erste Zivildienstleistende nimmt am 6. April seine Tätigkeit beim Lohfeldener ASB auf.

Der Ortsverband wuchs und es wurde das Haus Ernst-Reuter-Straße 81 gekauft, in dem die neue Rettungswache und Dienststelle einzog. Auch hier waren der Kauf sowie Um- und Ausbau wieder durch Zuschüsse und Spenden von Gemeinde und Landkreis Kassel möglich. Ein Teil der rund 250.000,- DM mussten selbst finanziert werden.

Der Ortsverband wuchs weiter; für den Katastrophenschutz wurde ein Feldkochherd (besser bekannt als Gulasch-Kanone) stationiert.

Als im August 1974 die Arbeitsgemeinschaft "Rettungsdienst Kassel" ins Leben gerufen wurde, beteiligte sich der Ortsverband mit den Leistungsbereichen Rettungsdienst und Krankentransport.

Im selben Jahr begann auch die Auslieferung von Essen im Rahmen eines "Rollenden Mittagstisches" . Die Resonanz war so groß, dass dafür innerhalb kürzester Zeit ein eigenes Fahrzeug in Dienst gestellt wurde.

Der ASB baut die sozialen Dienste weiter aus und so wurde 1979 der Bus-Fahrdienst für Schulen in Stadt und Landkreis Kassel aufgenommen.

In den kommenden Jahren wuchsen nicht nur die Dienstleistungen, sondern mit ihnen auch das hauptamtliche Personal. Die Zivildienstleistenden und die ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter konnten die Dienste nicht mehr allein bewältigen.

Besonders im Rettungsdienst gab es in den Jahren 1981 bis 1986 mehrere Gesetzesnovellierungen, in denen die Ausbildung und der Einsatz von Personal und Fahrzeugen präzise geregelt wurde. Die 'Rettungssanitäter' bekamen endlich auch ein anerkanntes Berufsbild.

Auch die sozialen Dienste wurden ausgebaut; es entstanden weitere Leistungsbereiche wie Behinderten-Fahrdienst, Medikamenten-Notdienst, häusliche Hilfe und Haus-Notruf-Technik.

Die Vergrößerung hatte Folgen - am 15. Mai 1987 wurde das heutige Gebäude (Lange Straße 37) seiner Bestimmung als Dienststelle, Rettungswache und Zentrum für Ausbildung, Katastrophenschutz und Soziale Dienste übergeben. Aus dem Ortsverband Lohfelden wurde der Ortsverband LOHFELDEN-SÖHRE, der mittlerweile aus dem täglichen Bild der Region nicht mehr wegzudenken ist.

1993 bekam der amtierende Erste Vorsitzende für seine 30-jährige Tätigkeit in dieser Funktion den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Im August 1994 eröffneten wir den ASB-Kinderhort Sandweg, der im Rahmen einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben wurde. Auch hier war die Verwirklichung des Projektes durch Zuschüsse, Spenden und Eigenfinanzierung möglich. Grundgedanke war es von nun an, für Jung und Alt beim ASB etwas anzubieten; es wurde die Senioren-begegnungsstätte geplant, im Gebäude integriert und ein knappes Jahr später - im Juli 1995 - fand die Einweihungsfeier statt.

Die Kindertagesstätte musste vergrößert werden; dazu wurde das Gebäude der Rettungswache im Mai 1999 aufgestockt. So entstand Raum für drei weitere Kindergartengruppen sowie zwei Sozialwohnungen.

Ab Juli 2001 trat der Ortsverband Lohfelden-Söhre mit dem Ortsverband Hofgeismar-Land (Immenhausen) in Zusammenarbeit. Viele der Dienste wurden unter der Führung eines gemeinsamen Geschäftsführers geplant, koordiniert, angeboten und ausgeführt. Unter Einbeziehung sämtlicher Leistungsbereiche sind im Zuge einer kommenden ASB-"Gebietsreform" ab Mai 2004 die Ortsverbände Lohfelden-Söhre, Hofgeismar und Sontra im wirtschaftlichen Schulterschluss gemeinsam in den entsprechenden Einzugsbereichen und darüber hinaus tätig.

Der ASB ist aus keiner der Regionen wegzudenken und er wird weiterhin als leistungsstarker Patner vor Ort für alle Bürger zur Verfügung stehen.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr ASB LOHFELDEN-SÖHRE


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